Pressemitteilung der Münsterland Zeitung:

Über 500 Mitarbeiter: Terhalle übernimmt Unternehmen aus Alstätte


Ahaus. Terhalle übernimmt einen Fensterbauer aus Alstätte: Das Holzbauunternehmen aus Ottenstein vergrößert sich: 46 Mitarbeiter stoßen zur Unternehmensgruppe. In Alstätte verschwindet ein Traditionsname.
Zum Jahreswechsel überschreitet das Unternehmen Terhalle aus Ottenstein die magische Marke von 500 Mitarbeitern, denn ein neuer Standort kommt hinzu: Zum 1. Januar übernimmt Geschäftsführer Josef Terhalle das Unternehmen Wessendorf aus Alstätte. Alle 46 Mitarbeiter sowie der bisherige Firmeninhaber und Geschäftsführer Bernhard Wessendorf arbeiten ab dann unter dem Dach der Unternehmensgruppe Terhalle.
Am neuen Standort im Alstätter Gewerbegebiet möchte Terhalle die Produktion von Aluminium- und Kunststofffenstern konzentrieren. Die Alusparte ist bisher am Hauptsitz in Ottenstein angesiedelt. Im Kunststoffbereich ist das Unternehmen bisher noch gar nicht vertreten, sondern kauft diese Fenster extern zu. Und genau da sieht Josef Terhalle eine Chance: „Wir Das Unternehmen Terhalle aus Ottenstein übernimmt den Fensterbauer Wessendorf aus Alstätte. Zum Jahreswechsel wächst die Unternehmensgruppe damit auf 515 Mitarbeiter an sechs Standorten.


Das habe einerseits den Vorteil, dass er flexibler auf den eigenen Bedarf reagieren könne und nicht auf den Markt angewiesen sei. Gleichzeitig kann er die Elemente für den Holzbau noch stärker als bisher vorproduzieren, erklärt Josef Terhalle. Sein Ziel sei es, die Vorfertigung im eigenen Unternehmen immer weiter auf die Spitze zu treiben, so dass die eigentliche Aufbauzeit vor Ort an einer Baustelle so kurz wie möglich wird. Auch unnötige Fahrten sollen wo es geht vermieden werden. „Da geht es mir auch um Nachhaltigkeit und Umweltschutz“, sagt er. Sein Unternehmen, das er vor 35 Jahren gegründet und seither aufgebaut hat, ist auf Holzbau und schlüsselfertiges Bauen spezialisiert. Schließlich gehe es auch darum, den Standort in Ottenstein zukunftssicher und robust aufzustellen. Stephan Gerwens ist bei Terhalle der Geschäftsführer der Sparte Fenster und Fassaden. Aktuell sind dort 70 Mitarbeiter beschäftigt. 46 aus Alstätte kommen zum Jahreswechsel dazu. Mit der Erweiterung auf den neuen Standort sollen auch die Kunststofffenster bei Terhalle ein stärkeres Gewicht bekommen: „Im Gesamtmarkt haben Kunststofffenster einen Anteil von rund 60 Prozent“, sagt er.
Bei Terhalle liegt der Schwerpunkt aktuell aber noch auf Holz-, Alu- oder Holz-Alu-Fenstern. Die Marschrichtung ist klar: „Wir wollen den Anteil der Kunststofffenster zügig auf 50 Prozent heben“, macht Josef Terhalle deutlich. Die sollen aber nicht nur für die eigene Produktion sondern auch für andere Unternehmen gefertigt werden. Auch die bisherige Fensterproduktion soll von Ottenstein nach Alstätte umziehen. Frei werdende Flächen sind auch schon wieder verplant: Um innerhalb des Unternehmens wachsen zu können. Und die Expansion ist für ihn noch längst nicht zu Ende. Elektro, Haustechnik und Sanitär bietet der Unternehmer aktuell noch nicht an. Damit könnte Terhalle sein Angebot noch erweitern.
Kein unmöglicher Gedanke. „Aber es muss auch passen“, sagt der Ottensteiner. Die Verwaltung, EDV und die ganze Organisation müsse mitwachsen. „In 35 Jahren auf über 500 Mitarbeiter zu kommen ist ja nicht ohne“, sagt er – und kann sich für einen ganz kleinen Augenblick ein stolzes Lächeln nicht verkneifen. Keine leichte Entscheidung für Bernhard Wessendorf Das Unternehmen Wessendorf wurde 1963 gegründet und wird von Bernhard Wessendorf in zweiter Generation geführt. Aktuell werden dort Kunststofffenster, Türen sowie Wintergärten hergestellt. „Natürlich war das keine leichte Entscheidung“,  sagt Bernhard Wessendorf zum Verkauf. Aber er habe sich mit seiner Familie darüber unterhalten und man sei sich schnell einig geworden: Denn das Angebot aus Ottenstein habe einfach gepasst. „Wir haben nach einer Zukunftsperspektive gesucht“, erklärt er.

Fotos Wessendorf_Gerwens

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