Ehrenplakette Großer Preis des Mittelstandes

Ehrenplakette beim Wettbewerb: "Großer Preis des Mittelstandes"

Eine weitere Auszeichnung in Form einer Ehrenplakette wurde unserer Unternehmensgruppe am 27.10.2018 beim Großen Preis des Mittelstandes in Berlin verliehen. Die Oskar-Patzelt-Stiftung würdigt mit der Ehrenplakette Unternehmen mit herausragenden Leistungen.

Pressemitteilung der Tageszeitung:

Preisträger beim Wettbewerb: "Großer Preis des Mittelstandes"

Terhalle Holzbau erhielt den „Großen Preis des Mittelstands“. Firmenchef Josef Terhalle erklärt, welche Rolle die Auszeichnung spielt.

Auf einer Auszeichnung ausruhen? Nicht mit Josef Terhalle. Der Chef von Terhalle Holzbau sieht sein Unternehmen auf dem richtigen Weg. Der Beweis: Das Kuratorium der Oskar-Patzelt-Stiftung hat dem Ottensteiner Unternehmen vor Kurzem den „Großen Preis des Mittelstands“ verliehen. Schon 2017 ging das Unternehmen als „Finalist“ aus dem Wettbewerb hervor. Mit dem Preis – der nicht dotiert ist – setzt sich die Stiftung seit über 20 Jahren dafür ein, den deutschen Mittelstand zu fördern.
Aktiv beworben hat sich Terhalle Holzbau nicht. „Man wird vorgeschlagen“, erklärt Josef Terhalle am Montag im Gespräch mit der Münsterland Zeitung. Das taten in diesem Fall unter anderem die Bundestagsabgeordneten aus der Region und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken.

Freiwillige Leistungen

Terhalle setzte sich mit weiteren zehn Unternehmen aus Deutschland gegen insgesamt 1487 Mitbewerber durch. Josef Terhalle: „Innerhalb von zwei Jahren zweimal eine Auszeichnung zu erhalten, das ist schon sehr außergewöhnlich.“ Den Preis sieht er als Anerkennung für die unternehmerische Leistung „und als Auszeichnung für die Mitarbeiter. Einen solchen Preis bekommt man nicht alleine.“ Der Chef könne das Unternehmen steuern, „aber die Mitarbeiter müssen mitziehen. Und jeder einzelne ist an seinem Arbeitsplatz wichtig.“ Wie wichtig der Unternehmensführung die Mitarbeiter sind, das zeigt die Palette an freiwilligen Unternehmensleistungen.
Geschäftsführer Ludger Wittland: „Fachkräftemangel ist ein großes Thema. Es gilt, die Fachkräfte, die wir haben, auch zu halten. Der Lohn ist das eine, die Rahmenbedingungen sind das andere.“ Bei Terhalle spielen die freiwilligen Unternehmensleistungen, über 16 an der Zahl, eine große Rolle. Das Angebot des Rad-Leasings gehört dazu, betriebliches Gesundheitsmanagement und betriebliche Altersvorsorge ebenso. Ludger Wittland: „Beim Großen Preis des Mittelstands geht es nicht nur um die Eigenkapitalquote, sondern auch um soziales Engagement.“ Die Kriterien für die Preisvergabe seien breit gefächert.
„Unsere Mitarbeiter genießen hervorragende Arbeitsbedingungen“, sagt Josef Terhalle. 278 Beschäftigte hat das Unternehmen zurzeit, davon sind 39 Auszubildende. Terhalle Holzbau treibt die Unternehmensentwicklung weiter voran. Am Standort Ottenstein wird aktuell für sechs Millionen Euro eine neue Produktionshalle mit dreigeschossigem Bürotrakt und Zentrallager gebaut. Ende des Jahres soll das Gebäude fertiggestellt sein.

Innovationen

Das Unternehmen ist über Jahre und Jahrzehnte gewachsen – die Palette dessen, was im Holzbau möglich ist, ebenso. „Wir bauen zurzeit fast jeden Monat einen schlüsselfertigen Kindergarten in Holzbauweise“, erklärt Josef Terhalle. Weitere Stichworte sind „Bauteilaktivierung“ – dabei arbeitet Terhalle mit der TU Braunschweig und dem Fraunhofer Institut zusammen – und „intelligente Fassade“, eine gemeinsame Entwicklung mit der Westfälischen Hochschule.
Doch Terhalle Holzbau nimmt nicht nur lokale Investitionen und Innovationen in den Blick. Das Ottensteiner Unternehmen schaut auch über den Tellerrand hinaus. 2017 ging es für die Unternehmensgruppe erstmalig zur Montage eines Einfamilienhauses nach Südkorea. Fünf Container verließen das Betriebsgelände, zwei Mitarbeiter koordinierten zwei Wochen lang vor Ort die Holzbau-, Dachdecker- und Trockenbauarbeiten.

Großer Preis des Mittelstandes 2018

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